Resilienz-Übung 3 :

Optimismus versetzt Berge

In der Psychologie…

…werden Menschen als resilient bezeichnet, die psychisch widerstandsfähig sind. Die Stärkung des „seelischen Immunsystems“ hilft Krisen zu überstehen. Mehr noch, sie stärkt uns für zukünftige. Resiliente Personen reagieren unempfindlicher und handeln flexibler in kritischen Situationen.
Das Gute ist, diese psychische Widerstandskraft lässt sich trainieren:

Üben Sie sich doch mal in: Optimismus

Resiliente Menschen sind davon überzeugt, dass sie schwierige, belastende Situationen gut durchstehen werden. Haben sie eine solche Situation dann tatsächlich (mehr oder weniger) gut überstanden, wächst dadurch das eigene Urvertrauen auch künftige Krisen zu meistern. Optimismus macht also Mut. Mut, die Chancen zu ergreifen, die sich bieten. In schwierigen oder belastenden Situationen werden optimistische Menschen länger durchhalten oder länger an einer Lösung arbeiten, weil sie mit einem guten Ausgang rechnen.
Gut kann dabei auch schon ein Teilerfolg sein. Es muss nicht immer alles 100 %ig sein.

Hinderliche Postulate

Postulate sind Glaubenssätze, Forderungen oder Meinungen, Überzeugungen und Einstellungen, die das Handeln beeinflussen.

Leider übernehmen wir gerne und überbewerten wir meistens negative Glaubenssätze. Postuliert von anderen: von den Eltern und Bezugspersonen, beginnend mit der frühen Kindheit. Manche solcher Postulate leiten sich auch aus eigenen Erfahrung ab oder durch stumpfes Nachahmen vermeintlicher Vorbilder.

Das fatale ist, Glaubenssätze werden selten hinterfragt, insbesondere nicht von uns selbst.

Wenn Sie meinen „alle Chefs sind egoistische Alpha-Tiere“, werden Sie eine Position mit Führungsverantwortung eher ablehnen, wenn Ihnen egoistisches Verhalten zuwider ist.

Glaubenssätze schränken den Denk-Spielraum und den Handlungsspielraum ein.

Deshalb, finden Sie die Glaubenssätze,

die Ihren Spielraum einschränken. Welche Glaubenssätze sind Ihnen hinderlich?

Einen Kostprobe gefällig?

 

  • Das ist nichts für mich.
  • Damit muss ich leben.
  • Das kann ich bestimmt nicht.
  • Das klappt vielleicht bei anderen, aber leider nicht bei mir.
  • Das funktioniert ja eh nicht.
  • Das halte es sowieso nicht durch.
  • Das Leben ist ein ewiger Kampf.
  • Das schaffe ich nie.
  • Das werde ich nie lernen.

 

Also, notieren Sie Ihre Glaubenssätze. Lassen Sie sich Zeit dabei. Jeden Tag 2  oder 3 Sätze zu notieren, das reicht schon. Nach einer Woche haben Sie genug Stoff  an dem Sie arbeiten können: Formulieren Sie Ihre Postulate so um, dass sich Ihr Denk-Spielraum erweitert. Machen Sie daraus optimistische Aussagen. Als resilienter Mensch sagen Sie sich beispielsweise: „Chef sein heißt in erster Linie motivieren und überzeugen, Verantwortung zu tragen und Respekt zu zeigen, nicht befehlen und nicht bestimmen nur der Macht wegen oder des zugesprochenen Amtes wegen.“

Nun los: Blatt Papier her, Stift raus und 3 negative Glaubenssätze aufschreiben. Der erste könnte jetzt schon lauten: „Das ist nichts für mich“.

…………..im nächsten INFO-Brief erfahren Sie was positive Selbstwahrnehmung ist.

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